Kampfmittelbelastete Flächen sind häufig weder auf den ersten Blick noch anhand ihrer heutigen Nutzung als solche zu erkennen. Wie kann man die Kampfmittelgefahr fachgerecht und sicher ausräumen?
Im Südwesten der Freie und Hansestadt Hamburg wurde gegen Ende des Zweiten Weltkriegs ein Munitionszug angegriffen und zerstört. Teile der Beladung detonierten, ein großer Teil der Munition wurde dabei über die Umgebung verteilt. Auf einer für die #Stadtentwicklung vorgesehenen Fläche finden sich daher zahlreiche Kleinmunitionsteile und Zünder unterschiedlicher Fabrikate – vielfach unmittelbar unterhalb der Geländeoberfläche. Heute verkehren in diesem Bereich S-Bahnen und Regionalzüge.
Eine besondere Bedeutung hat in diesem Projekt die historische Geschichte: Über Jahrzehnte befanden sich die Kampfmittel unter der Grasnarbe einer weidewirtschaftlich genutzten Fläche. Erst neue Erkenntnisse, die Auswertung von Akten zur Beladung des Munitionszuges sowie gezielte Erkundungssondierung bestätigten die Belastung im Rahmen der Gefahrenerkundung Kampfmittelverdacht (GEKV) der Feuerwehr Hamburg.
Die Abteilung IBK der PKE Ingenieurgesellschaft mbH übernimmt für das Projekt der IBA Hamburg GmbH zur Stadtentwicklung die Kampfmittelfachplanung. Gemeinsam mit WIWA Kampfmittelbergung GmbH arbeiten wir daran, die bestehende Kampfmittelgefahr fachgerecht und sicher auszuräumen.
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